Firmengründung Irland: 12,5 % Körperschaftsteuer und schnelle Gründung
Irlands größter Vorteil ist die niedrige Körperschaftsteuer von nur 12,5 Prozent.
Das Land bietet zudem ein investitionsfreundliches Klima, Firmengründungen laufen rasch, unbürokratisch und mit geringem Kostenaufwand ab.
Inselstaat Irland
Irland grenzt im Westen und Süden an den Atlantik, im Norden an das Vereinigte Königreich mit Nordirland und im Osten an die Irische See.
Seit 1973 ist das Land Mitglied der Europäischen Union.
Wirtschaftliche Lage Irlands
Irland hat trotz gestiegener Lohnkosten den Großteil der ansässigen Firmen gehalten und sogar neue hinzugewonnen.
Der Schwerpunkt liegt auf wertschöpfungsstarken Branchen wie der Biotechnologie.
Auch der Dienstleistungssektor wächst kräftig, zahlreiche internationale Firmen lagern Back-Office-Aufgaben nach Irland aus.
Immer mehr Call-Center internationaler Unternehmen entstehen auf der „Grünen Insel“.
Erfahren Sie Wahrheit über Vor- und Nachteile von Auslandsstrukturen
Sehen Sie sich gerne die folgende Präsentation an:
Rechtliche Situation Irlands
Irlands Rechtssystem stützt sich neben den vom Parlament erlassenen Gesetzen auch auf Urteile irischer Gerichte, das Common Law.
Bestehende Urteile dienen damit als Grundlage für Entscheidungen in gleich oder ähnlich gelagerten Fällen.
| GmbH | Irland Limited Company | |
|---|---|---|
| Gewinn | 80.000 EUR | 80.000 EUR |
| Körperschaftssteuer | 12.660 EUR (15.825% inkl.Solidaritatszuschlag) | 10.000 EUR (12,5%) |
| Gewerbesteuer | 12.180 EUR (Hebesatz Bundesdurchschnitt 2010 435%) | entfällt |
| Quellensteuer | entfällt | Auf ins Ausland abfließende Dividenden erhebt Irland 20% Quellensteuer. (Ausnahme EU-Ausland und DBA) |
| Gewinn nach Steuern | 55.160,- EUR | 70.000,- EUR |
| STEUERLAST | 24.840,- EUR | 10.000,- EUR |
EU-Rettungsschirm: Für Irland vorbei, aber von großem Vorteil
Irland hat den EU-Rettungsschirm Anfang 2014 verlassen.
Die irische Regierung gewann dadurch wieder erhebliche Entscheidungsfreiheit, EU-Massenregelungen fielen weg.
Die Konkurrenzfähigkeit des Landes stieg, Auslandsinvestitionen flossen verstärkt zu.
Weitere Vorteile Irlands:
- Niedrige Arbeitgeberanteile für Beschäftigte
- Irland zählt zu den Steuerparadiesen
Steuerlast im Vergleich
Die Beispielzahlen zeigen den Unterschied in der Besteuerung zwischen einer deutschen GmbH, einer Irland Limited und einer Offshore-Gesellschaft in Irland.
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Firma in Irland gründen: So geht’s
Die Gründung einer Firma in Irland ist unkompliziert, eine Reise ist nicht nötig.
Sie benötigen lediglich eine beglaubigte Ausweis- oder Passkopie sowie eine Stromrechnung.
Je nach Bank kommen mitunter ein kurzer Lebenslauf oder eine Bankreferenz hinzu.
Häufige Fragen
Wichtige Informationen zu den häufigsten Fragen:
Muss ich als in Deutschland steuerpflichtige Person die Gründung / Beteiligung an einer Auslandsgesellschaft angeben?
In vielen Fällen ja, insbesondere bei Beteiligung, Organstellung oder wirtschaftlicher Kontrolle.
Maßgeblich sind die tatsächlichen Umstände, nicht nur die formale Struktur. Stiftungen können hier Abhilfe schaffen.
Gilt die Anzeigepflicht auch, wenn noch keine Gewinne ausgeschüttet wurden?
Ja, eine Anzeigepflicht kann unabhängig davon bestehen, ob bereits Ausschüttungen erfolgt sind.
Entscheidend sind Beteiligung, Einfluss und gegebenenfalls wirtschaftliche Berechtigung. Stimmrechte, die Stiftungen halten, können mitunter zu entscheidenden Ausnahmen führen.
Muss ich auch Strukturen über Holding, Stiftung oder Treuhand angeben?
Häufig ja, sofern Ihnen die Gesellschaft wirtschaftlich zuzurechnen ist oder Sie maßgeblichen Einfluss ausüben, etwa bei mittelbarer Beteiligung oder Treuhand- und Nominee-Konstellationen.
Welche Folgen drohen bei Nichtangabe einer Auslandsgesellschaft?
Je nach Sachverhalt drohen Bußgelder wegen Pflichtverletzungen.
Bei Steuerverkürzung kommen zusätzlich steuerstrafrechtliche Konsequenzen in Betracht, dazu regelmäßig Nachzahlungen und Zinsen.
Wie kann ich steuerneutral Vermögen vermehren?
In vielen Fällen ist es möglich, über geeignete Strukturen Vermögen anzuhäufen und erst im Ausschüttungsfall oder durch spätere Verlagerung des Wohnsitzes Steuervorteile zu erzielen.